Wenn Worte fehlen: Malen als Brücke durch die Trauer
Trauer ist ein Zustand, der oft sprachlos macht. Wenn ein geliebter Mensch geht, bleibt eine Leere, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Die Gefühle – Traurigkeit, Wut, Verzweiflung, manchmal auch Erleichterung – sind oft zu überwältigend, zu komplex oder schlichtweg zu abstrakt für unsere alltägliche Sprache.
Das Malen gibt einen geschützten Rahmen, in dem unsere Gefühle Platz finden. Durch die Konzentration auf das Papier, das Material und die Farben können wir zur Ruhe kommen und Entlastung spüren. Dabei geht es keineswegs darum, Kunstwerke zu schaffen - es geht um den Prozess des Tuns.
Malen ist ein stiller Begleiter auf dem Trauerweg. Es schenkt Ausdruck, wo Sprache versagt, und bietet einen Raum, in dem Schmerz verwandelt werden kann. Es ist ein Versuch, das Leben nach dem Verlust neu zu ordnen – Pinselstrich für Pinselstrich.
Der Nachmittag findet in einer kleinen Gruppe (max.8 TeilnehmerInnen) und unter Leitung von zwei ausgebildeten Begleiterinnen des Hospizdienstes in einem vertrauensvollen Rahmen statt. Es sind werden keine Vorkenntnisse benötigt.
Malmaterial ist vorhanden, bitte einen “Malerkittel“ zur Schonung der Kleidung mitbringen.
Treffpunkt: Hospiz-Dienst, Schwäbisch Hall Brückenhof 6/1
Termine: Freitag, 6.11.2026, 16 –19 Uhr
Samstag, 7.11.2026, 14 –17 Uhr
Anmeldung: Hospiz Dienst SHA, Tel. 0791 – 9463644 oder 0163 – 8748265.
Für einen kleinen Imbiss und Getränke ist gesorgt.
